Abenteuer Zeltanhänger

Ein Faltcaravan! Ist das was für mich? – die Zielgruppen

Ist ein Faltcaravan für mich die richtige Form des Campens? Das ist eine (wenn nicht die) zentrale Frage die sich Camper vor dem Falter-Kauf stellen. Die Hersteller formulieren da ähnlich. Sie hinterfragen, welche Campertypen zur Zielgruppe ihrer Zeltanhänger gehören. Und darum geht es in diesem Blog-Beitrag. Alle Personengruppen, die Gefallen an einem Faltcaravan finden sollten.

Zielgruppen

Die Zielgruppen eines Faltcaravans

Anzeige

Allen Zielgruppen eines Faltcaravans eint der Wunsch nach mehr Komfort als es das ebenerdige Standardzelt bieten kann. Das geht beim Schlafen in erhöhter Position auf dem Anhänger los, geht über die Zubereitung des Essens in einer umfangreich ausgestatteten Küche und reicht bis zum aufrechten Stehen im Wohnbereich. Ein Faltcaravan ist eine Behausung in der Nachts nicht nur angenehm geschlafen, sondern am Tag auch gut gelebt werden kann. 

Ein weiteres (wenn auch schwächeres) Argument für die Anschaffung eines Falters ist der zusätzliche Stauraum im Anhänger. Für Ausrüstung und Verpflegung ist keine extra Dachbox oder gar ein größeres Zugfahrzeug nötig. Und wenn der Platz im Zeltanhänger knapp wird, kann dieser mit einem Deichselkasten oder einem Packsack aufgestockt werden. Auch Fahrräder oder Boote lassen sich auf dem Anhänger transportieren. Im folgenden nun die drei Zielgruppen und ihre Sonderbedürfnisse.

Zielegruppe I – Paare und junge Familien

Ein Grund warum sich Paare und junge Familien einen Faltcaravan zulegen ist das Preis-/Leistungsverhältnis. Keine alternative Campingform bietet für dieselben  Kosten mehr Platz und Komfort. Während für Paare auch ein Anhänger-Zelt geeignet ist, greifen Familien eher zu den einseitigen oder zweiseitigen Klappern. Damit schlafen Eltern und Kinder beide auf dem Anhänger.

Zielgruppe

Junge Familien und Paare – das sind die Zielgruppe der Faltcaravans (Quelle: www.pixabay.com)

Zielgruppe II – Komfort-Abenteurer

Komfort-Abenteurer lieben die ursprüngliche Natur, schätzen am Zielort angekommen aber auch die Annehmlichkeiten eines Falters. Leider lässt sich nicht jedes Abenteuer mit dem Wohnmobil oder Wohnanhänger bestreiten. Zu weit abgelegen ist der Schauplatz, zu unwegsam die Straßen. Die Lösung? Ein offroad-tauglicher Faltcaravan welcher bei Schotterpisten und querenden Bachläufen einfach weiterrollt. Die Hersteller, insb. die der Anhänger-Zelte, haben diesen Trend erkannt und bieten ihre Zeltanhänger verstärkt als Gelände-Version an. 

Zielgruppe

Speziell Naturabenteurer schätzen die Geländegängigkeit von Zeltanhängern (Quelle: www.pixabay.com)

Zielgruppe III – Camper mit Sondersituation

Die letzte Gruppe motiviert eine besondere Randbedingung zum Kauf eines Zeltanhängers. Dies kann z.B. der fehlende Winterstellplatz, das zu schwache Zugfahrzeug oder die beschränkten finanzielle Mittel sein. Aber auch die Falter-Sammlerliebe oder die konsequente Ablehnung von allen “Campingplatzkunstoffbuden” sind Gründe. Beispielsweise hatten wir ursprünglich geplant, uns einen kleinen Wohnwagen anzuschaffen. Leider passt dieser nicht in unsere Tiefgarage, die Deckenhöhe ist mit 1,95m zu tief. Da der nächste Stellplatz 30 Fahrminuten entfernt ist, fiel die Entscheidung zu Gunsten eines Faltcaravans.

Zielgruppe

Carports und Garagen sind zu flach für einen Wohnanhänger aber hoch genug für einen Falter (Quelle: www.pixabay.com)

Anzeige

Fazit

Klar, dieser Blog-Beitrag ordnet Faltcaravan-Eigentümer ganz platt drei vordefinierten Schubladen zu. Aber welche spezifischen Bedarfe hat eine weitere vierte Zielgruppe? Beispielsweise sind wir in unserer Camping-Laufbahn nie jemanden begegnet, der vom Wohnwagen oder Wohnmobil auf den Faltcaravan gewechselt ist. Der Gegenrichtung, von Zelt auf Falter, trifft man deutlich öfter an. 

> Du möchtest wissen ob ein Faltcaravan das richtige Camping-Gefährt für Dich ist? Nutze unseren Falter-Quick Check und finde heraus ob ein Falter zu Deinen Urlaubsgewohnheiten passt.

2 Kommentare

  1. Marcel

    Dann gehöre ich zu den „Ausnahme-Wechslern“ welche den Weg „back to the roots“ beschritten haben: Angefangen mit einem einfachen Zelt, später ein gebrauchter Faltanhänger (Camp-Let), danach Oldie-Wohnmobil (Fiat 238). Nach einer Pause wieder ein Zelt (Robens Midnight Horizon) und jetzt schlussendlich zufrieden bei einem Schnell-Falter (Comanche Montana) angekommen.
    Rückblickend ausgewertet stellt für mich der Zeltcaravan den mit Abstand besten Kompromiss zwischen Kosten, Komfort, Unterhalt, Flexibilität und Abenteuer dar.

    • Christopher

      Hallo Marcel,
      eine lange Camping-Karriere um schließlich wieder beim Faltcaravan zu landen ;)
      Gerade weil Du alle Campingformen ausprobiert hast ist Dein Fazit interessant.

      Viele Grüße,

      Christopher

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© 2021 faltcaravaning.net

Theme von Anders NorénHoch ↑